Am Samstagmorgen hatte ich mich in die Kölner Innenstadt getraut. Schlechte Idee, wie sich innerhalb von 10 Sekunden zeigte. Irgendwie hatte ich ganz vergessen, dass der Weihnachtsstress schon im November beginnt – definitiv in der Hardcore-Variante. Drängelnde Menschen, volle Tüten und Schlangen an jeder Kasse. Ich bin ein großer Fan von Offline-Shopping, aber ab jetzt ist es online definitiv angenehmer. Jetzt frage ich mich natürlich, wie man gutgelaunt und entspannt durch die Adventszeit kommt. Die Erwartungen sind wie jedes Jahr hoch, vielleicht zu hoch?

Das Weihnachtsmonster

Ja, wie soll man es nennen? Ich bin mir sicher, dass ihr wisst, was ich meine. Gerade bin ich das beste Beispiel. Während ich schon nach Geschenken suche, bereite ich auch den Adventskalender für euch vor – um genau zu sein, es sind direkt zwei. Nebenbei miste ich meinen Kleiderschrank aus. Ja na klar, genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Die Weihnachtsdeko steht in der Wohnung und ich habe meinen ersten eigenen Christbaumschmuck gekauft. Die Pakete stapeln sich mal wieder. Wer wird eigentlich meinen Tannenbaum durch mein Viertel in meine Wohnung schleppen? Zwischendurch leuchtet die Weihnachtsdeko schon für Fotos. Nimmt das bitte nicht als Beispiel, wie man entspannt durch die Weihnachtszeit kommt. Aber hey, eigentlich hat sie ja noch nicht angefangen. Habe ich noch eine Chance in Sachen Besinnlichkeit?

5 Tipps gegen den Weihnachtsstress

  1. Die Geschenke (wirklich!) früh kaufen: Ich meine damit wirklich rechtzeitig, also jetzt! Als Lea mir vor Kurzem erzählte, dass sie schon weiß, was sie ihren Liebsten schenkt, dachte ich: „Gott, bist du früh dran.“ Aber sie hat recht und deswegen: Seid kreativ.
  2. Der Christbaum: Es muss kein 2 Meter großer Tannenbaum sein. Aber ein Baum sorgt für besinnliche Stimmung und deswegen solltet ihr nicht darum verzichten. Ein kleiner Christbaum im Topf passt in wirklich jede Wohnung und lässt sich mit kleinen Kugeln schmücken.
  3. Planung ist mehr als das halbe Leben: Je größer die Familie, desto mehr gibt es zu tun. Deswegen sollte man die wichtigsten Dinge wirklich schon Anfang Dezember planen. Die Adventszeit verfliegt unglaublich schnell und je näher der Heiligabend wird desto stressiger wird es traditionell stressig.
  4. Kerzenschein & Weihnachtssongs: Ich persönliche nehme mir eigentlich erst an Weihnachten selbst Zeit für solche Momente. Großer Fehler. Deswegen versuche ich in diesem Jahr, öfters zu entspannen. Ob zuhause oder auf dem Weihnachtsmarkt. Hier findet ihr übrigens meinen Weihnachtsmarkt-Guide für Köln.
  5. Nicht nach rechts und links schauen: Gerade im Dezember besinnt man sich zu selten auf sich selbst. Meine beste Freundin hat schon ein Geschenk für ihren Freund, ich nicht. Nachbarin XY macht alles mit links, ich nicht. Instagram assoziiert mir, dass alle Blogger sonntags glücklich auf dem Sofa Kekse mampfen. STOP. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Deswegen solltest du auch mal stolz auf dich sein und dich nicht mit anderen vergleichen. Genau jetzt.

 

 

Habt ihr einen ultimativen Tipp gegen den Weihnachtsstress?
Eure Julia