About Julia Schäffner

Ich freue mich, dass ihr euch für „Des Belles Choses“ interessiert. Seit mehr als 6 Jahren ist „Des Belles Choses“ nun online und ich schreibe mit Leib und Seele. Wenn euch interessiert, wie ich zum bloggen kam und wie sich der Blog über die Jahre entwickelte, könnt ihr in diesem „Über mich“ nachlesen. Informationen für Zusammenarbeiten sind auf der Seite „Kontakt & Kooperationen“ zusammengefasst.

Warum heißt der Blog so?

Mein Blogname “Des Belles Choses” ist eine Hommage an meine französischen Wurzeln. Ich bin in Saarbrücken geboren und im Saarland aufgewachsen. Die Nähe zu Frankreich hat mich schon immer geprägt, da auch ein Teil meiner Verwandtschaft tatsächlich fränzösisch ist. Deswegen kann es durchaus sein, dass ich in Gedanken hin und wieder einige französische Wörter murmele. Als ich meinen Blog dann im Herbst 2010 gründete, musste ich nicht lange nachdenken. „Des Belles Choses“ also schöne Dinge, steht für die Schönheit der kleinen Dinge im Leben. Sie scheinen oft unscheinbar, trotzdem sind sie so besonders. Deswegen passt dieser Name wunderbar zu meinem Blog, denn mein Credo ist, genau diese Dinge bewusst zu entdecken.

 

Wie kamst du zum Bloggen?

Mein Traum war, im redaktionellen Bereich zu arbeiten und zu schreiben, am liebsten über Mode. Doch das kam etwas anders, denn seit diesem Jahr ist Des Belles Choses nicht mehr nur meine große Leidenschaft, sondern auch mein Beruf. Ich bin gespannt, wie sich mein beruflicher Weg weiterentwickeln wird. Doch gerade kann ich nur sagen: Ich bin verdammt glücklich über diese Chance!

Schon seit ich ein kleines Mädchen bin, ist Mode meine Leidenschaft. Ich habe tatsächlich liebend gern Magazine mit „wertvollen“ Modetipps gebastelt. Als ich älter wurde, kam das Schreiben dazu. Darin konnte ich mich fallenlassen und schrieb ohne an die Zeit zu denken. Ich habe oft gehört, dass man nicht lernen kann, gut zu schreiben. Deswegen hoffte ich, dass mein Schreibstil Lesern gefallen wird, denn zu diesem Zeitpunkt fing ich an zu bloggen. Im Herbst 2010 gründete ich still und heimlich „Des Belles Choses“, mehr als ein halbes Jahr lang wusste mein Umfeld nichts. Heute frage ich mich, wie ich das nur durchgehalten habe.

Wie alt bist du?

Wenn es um das Thema Alter geht, sehe ich oft in erstaunte Gesichter. Anscheinend machen meine Blogfotos den Eindruck, dass ich etwas älter bin, als es tatsächlich der Fall ist. Ich wurde tatsächlich schon auf Events auf fünf Jahre älter geschätzt und konnte dann lachend erzählen, dass ich im Jahr 1994 geboren bin. Dann folgt meist noch mehr Erstaunen, denn man rechnet zurück, wann ich mit dem Bloggen begann. Es war tatsächlich mit süßen 16 Jahren. Damals habe ich niemals erwartet, dass der Blog irgendwann zu einem so großen Teil meines Lebens wird. Ich wollte Leser für das interessieren, was ich schreibe und mich mehr mit Mode befassen. Nun nach fast sechs Jahren hat sich so einiges in meinem Leben getan, aber das Bloggen hat mir immer Spaß gemacht und ich blieb dabei. Damit ihr nicht nachrechnen müsst: Ich bin 22.

 

6 Jahre Des Belles Choses

Ich kann diese Zahl selbst kaum glauben, aber dann sehe ich wie viel sich getan hat. Es dauerte fast ein Jahr bis ich mein erstes Outfit auf dem Blog zeigte. Zuvor hatte ich schlichtweg Angst, so viel von mir zu zeigen. Ich bloggte über Beautyprodukte, schrieb Reviews und Tests. Das machte mir zwar Spaß, aber nur mit nicht eigenen Fotos wollte ich den Modebereich nicht abdenken. Als meine Eltern ins Bloggen eingeweiht waren, machten sie die ersten Outfitfotos in unserem Garten und so blieb es dann auch zuerst einmal. Ich weiß noch genau, dass ich für unseren zweiwöchigen Italienurlaub im Jahr 2011, acht Outfits an einem Tag fotografiert habe und über zwölf Posts vorgebloggt habe. Ihr merkt, ich habe schon immer viel Herzblut in meinen Blog gesteckt. Ich beachtete in dieser Zeit natürlich nie, wie man einen professionellen Blog führt. Natürlich verfolgte ich einige Bloggerinnen, die es ganz anders machten als ich, aber das hätte nicht weiter entfernt sein können. Ich habe sogar eine Zeit lang den Namen des Blogs geändert – heute weiß ich: Das ist das größte No-Go überhaupt. Inzwischen habe ich vergessen, wie dieser Name war und bin zum Glück schnell zu DBC zurückgekehrt. Dieser Name wird sich nie mehr ändern – versprochen.

Hast du immer schon allein gebloggt?

Die ersten 1 1/2 Jahre schrieb ich meine Beiträge allein. Dann kam jemand dazu und diese Dame ist bis heute meine beste Freundin. Ich verkaufte einen Lidschatten über ein Onlineportal und mir schrieb eine Lea, dass sie ihn gerne haben würde. Als der Verkauf abgewickelt war, las sie im Forum, dass ich eine Co-Bloggerin suchte. Wir testeten das mit einem Post und schon war sie dabei. Seit dem Frühling 2012 war Lea dann also Co-Bloggerin, wir hatten uns bisher nie getroffen, aber verstanden uns sehr gut. Das gemeinsame Bloggen machte einfach Spaß. Deswegen schrieben wir noch im Jahr 2012 als gleichwertige Autorinnen. Schnell wurden wir gute Freundinnen, obwohl wir uns auf Grund der Entfernung selten sahen.
Zu meinem Studienbeginn im Wintersemester 2013 zog ich nach Köln und dort wohnte Lea inzwischen auch. Seit dem arbeiteten wir immer gemeinsam an „Des Belles Choses“. Aus Zeitgründen hörte Lea ein Jahr später auf und seit Juli 2014 blogge ich wieder allein. Hinter den Kulissen ist Lea aber immer noch dabei. Sie hat inzwischen ihren eigenen Blog „When love speaks“ und wir arbeiten viel gemeinsam. Unsere Fotos entstehen fast immer zusammen und wir beraten uns immer gegenseitig. Ihr könnt mir glauben, wir mussten so lachen, als man uns fragte, ob wir uns im Streit trennten. Nein, wir wurden sogar noch bessere Freundinnen als zu unseren gemeinsamen Blogzeiten. Damals gab es nur das Thema Bloggen, das hat sich jetzt geändert, auch wenn wir natürlich viele Events gemeinsam besuchen und die Blogs weiter sehr präsent sind.

Was hast du in Köln studiert?

Ich bin im Herzen ein Großstadtmädchen, deswegen war mir nach meinem Abitur klar, dass ich das Saarland verlassen will. Dieser Schritt war nicht immer leicht, aber ich habe ihn nie bereut. Im Oktober 2012 zog ich in die schöne Domstadt Köln. Dort fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl und das erleichterte mir den Umzug sehr. Trotzdem vermisst man sein altes Umfeld, aber ich hatte das Glück, schnell neue Freunde zu finden. Ich habe Medienkulturwissenschaften und im zweiten Fach Deutsche Sprache und Literatur. 2016 habe ich dieses Studium mit dem zweifachen Bachelor of Arts abgeschlossen.

 

Was sollte man noch über dich wissen

Mode und Schreiben, daneben zählt noch Reisen zu meinen Leidenschaften. Ich möchte so viel sehen und erleben wie es nur geht. Mein Schlüsselerlebnis war eine Reise nach New York, wenige Tage nach meinen Abiturklausuren. Danach wusste ich, dass mir keine Stadt zu groß ist. Man merkt das auch in meinem Instagram-Feed, denn man liest mehr oft Sprüche wie „Big city lights make my heart beat“. Wenn ich reise, mache ich extrem viele Fotos. Ich fotografiere sehr gerne und das weiß man spätestens, wenn man mich persönlich getroffen hat. Meine Kamera habe ich immer dabei.

 

Wie wird sich dein Blog entwickeln?

Erst im August 2014 habe ich das erste Bloggerevent besucht. Seitdem habe ich so viele Blogger und Influencer kennengelernt und war viel unterwegs. Darüber freue ich mich unglaublich und hätte nie gedacht, dass das mal so sein würde. Ich freue mich auf alles Neue, was mich noch erwartet. Ein großer Schritt war der Umzug auf eine selbstgehostete Seite im September 2015 und natürlich die Entscheidung Des Belles Choses professionell zu schreiben. Ach übrigens, professionelle Modeblogs war auch das Thema meiner Bachelor-Arbeit. Ihr merkt, das Thema lässt mich absolut nicht los und das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern.

 

 

 

Eure Julia.